Rettet die Natur auf auf "General Blumenthal" in Wanne-Eickel (Herne)!
Gemeinsam mit der Bürgerinitiative "Stadtwald Herne" und dem BUND Herne setzt sich der NABU Herne für den Erhalt des sich entwickelnden Stadtwalds und der artenreichen Industriebrache auf dem Gelände der ehemaligen Zeche "General Blumenthal" ein.
Auf dem Gebiet der ehemaligen Zeche General Blumenthal (im Besitz der RAG) im Herner Ortsteil Wanne-Eickel soll nach Plänen der Stadt Herne eine
„internationale Technologiewelt“ neue Impulse für den Stadtteil Wanne setzen und u.a. dringend benötigte Arbeitsplätze schaffen. Mittlerweile ist auch eine Seilbahn auf dem
Areal geplant.
Doch NABU Herne, die Bürgerinitiative Stadtwald Herne und der BUND - Kreisgruppe Herne sagen dazu NEIN, denn für dieses Projekt müssen Bäume (deir "Stadtwald") weichen, und der Boden wird durch die Bebauung weitgehend versiegelt. Beides wirkt sich das negativ auf das Stadtklima aus. Außerdem werden wertvolle Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen zerstört. DIe Industriebrache beherbergt eines der größten Populationen der geschützten Kreuzkröten in NRW.
Mehr Informationen entnehmen Sie unserem Flyer, den Sie durch einen Mausklick vergrößern und sich auch herunterladen können. Außerdem finden Sie weiter unten die aktuellen Entwicklungen im Kampf für die Natur auf "General Blumenthal".
MIttlerweile wissen wir, dass das Erdreich schadstoff belastet ist und großflächig saniert werden muss. Wir fordern wir auch immer das Gelände später genutzt wird - , dass nach der Sanierung - wir auch immer das Gelände später genutzt wird.
- Keine weitere Bodenversiegelung auf "General Blumenthal"
- Weitgehende Wiederherstellung der jetzigen Biotope auf dem Gelände
- Rettung der Kreuzkrötenpopulation, denn diese zeigt uns, dass hier ein wertvoller Naturraum entstanden ist.
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Nach Erscheinen des Flyers ist viel gescheihen - verfolgen Sie die Entwicklungen hier:
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Durch Anklicken können Sie den Flyer vergrößern.
Was wird auf dem Gelände der ehemaligen Zeche "General Blumenthal" geschehen? Wie könnte man z.B. das Uniper-Gebäude und die Umgebung gestalten, damit die Natur unserer so dicht besiedelten Stadt eine Chance bekommt und gleichzeitig ein Freizeitwert für die BürgerInnen entsteht? NABU-Herne-Mitglied Kathrin Wizisk hat ein Konzept "Hernes grünes Dach" dazu entworfen. Mit der Idee der Kombination aus unterschiedlichen Biotopen, Informationen zu naturnahem Gärtnern, Kunstinstallationen und Erholungsinseln - inkl. eines Biergartens hoch über den Dächern von Herne mit weitem Blick über das Ruhrgebiet - könnte diese Lokalität die Attraktivität der Stadt aufwerten. Mit der geplanten Seilbahn könnten die BesucherInnen umweltfreundlich dorthin gelangen.
Klicken Sie auf die Bilder, damit Sie eine vergrößerte Ansicht sehen!
Bundesamt für Naturschutz (BfN): Stadtbrachen als
Chance
Klimaanalyse NRW der LANUV
Klimaanalyse der Stadt Herne
Unter diesem Link
https://www.herne.de/PDF/Umwelt/Klimaanalyse_Stadt_Herne_2018(1).pdf
kann man
die von der Stadt Herne in Auftrag gegebene Klimaanalyse als PDF-Datei. Wenn man nach diesen wissenschaftlichen Ergebnissen handeln würde, dürfte das Gelände von General Blumenthal nicht durch
Bebauung versiegelt und der Wald sollte erhalten bleiben.
Infos der Stadt Herne zur geplanten
Technologiewelt
Unter diesem Link
kann man eine PDF-Datei über die Technologiewelt herunterladen. Wenn diese Pläne realisiert werden, bleibt wenig Platz für natürliche Artenvielfalt!